Dekolonialisierung des Wissens von Robel Afeworki Abay | Eine partizipative Studie zu Diskriminierung und Teilhabe an Erwerbsarbeit von BIPoC mit Behinderungserfahrungen | ISBN 9783837670530

Dekolonialisierung des Wissens

Eine partizipative Studie zu Diskriminierung und Teilhabe an Erwerbsarbeit von BIPoC mit Behinderungserfahrungen

von Robel Afeworki Abay
Buchcover Dekolonialisierung des Wissens | Robel Afeworki Abay | EAN 9783837670530 | ISBN 3-8376-7053-8 | ISBN 978-3-8376-7053-0
Inhaltsverzeichnis 1

Soziale Arbeit, 8-9 (2024): Mit dem partizipativen Forschungsdesign leistet die Arbeit einen fundierten Beitrag für ein besseres Verständnis der Teilhabechancen von BIPoC mit Behinderungserfahrungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Dekolonialisierung des Wissens

Eine partizipative Studie zu Diskriminierung und Teilhabe an Erwerbsarbeit von BIPoC mit Behinderungserfahrungen

von Robel Afeworki Abay
Die voranschreitende Geopolitik geht mit komplexen Formen epistemischer Gewalt eurozentristischer Wissensordnungen einher. Diese zeigt sich auch in der Weitertradierung komplexitätsreduzierender Wissensproduktion sowohl über Behinderung als auch über Migration/Flucht: Es wird wiederholt über die Betroffenen, statt mit ihnen gesprochen. Robel Afeworki Abay widmet sich der Diskriminierung und Teilhabe an Erwerbsarbeit von BIPoC mit Behinderungserfahrungen und beleuchtet aus postkolonialen und intersektionalen Perspektiven die Zugangsbarrieren und Bewältigungsressourcen der Betroffenen. In seiner partizipativen Studie legt er dar, dass epistemische Gewalt hierbei als konstitutiver Bestandteil der Kolonialität des Wissens fungiert.