Das Reich der Vierzig Augen von Yaşar Kemal | Memed III. Roman. Memed-Romane III | ISBN 9783293201002

Das Reich der Vierzig Augen

Memed III. Roman. Memed-Romane III

von Yaşar Kemal, aus dem Türkischen übersetzt von Cornelius Bischoff
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Buchcover ISBN
Fränkische Nachrichten: Mit seinem umfangreichen, mit vielen nationalen wie internationalen Preisen ausgezeichneten Werk zählt er zu den eindrucksvollsten Romanautoren der Weltliteratur.
Der Bund: Yaşar Kemals Bücher lesen heißt Eintauchen in eine Welt berauschender Natur, in eine Welt voller Mythen und Legenden.
Tages-Anzeiger: Hier kommt Kemals satirisches Talent und sein Sinn für drastische Situationskomik voll zum Ausdruck.
Süddeutsche Zeitung: Kemal steht in der langen Tradition der großen Epiker von Homer bis Cervantes, hat sich an Dostojewski, Tolstoi und Tschechow, an Stendhal, Flaubert und Faulkner orientiert. Doch er ist keinem anderen modernen Romancier vergleichbar.
Fränkische Nacht: Die fesselnde, wortgewaltige Schilderung der Verfolgungsjagd auf den verwundeten Memed macht es dem Leser schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Frankfurter Rundschau: Dank der Übersetzung von Cornelius Bischoff geht von Kemals schwelgerischen Bildern, seiner Poesie, nichts verloren. In der Çukurova-Ebene in Ostanatolien wird der Leser von Disteln zerstochen, kratzt er sich die mörderischen Mücken vom Leib, berauscht er sich an den Düften und Farben tausender Blumen.
Frankfurter Rundschau: Kemal ist ein enthusiastischer Geschichtenerzähler.
Neues Deutschland: Diese Art des Erzählens, des Erzählenkönnens, gibt es bei uns nicht, hat es so nie gegeben. Der türkische Dichter-Schriftsteller erschließt uns den Reichtum einer Kultur, die Europäer immer faszinierte, die ihnen aber, trotz aller Moden, verschlossen blieb.
Deutschlandradio: Der Roman ist Chronik und Mythos einer Landschaft, in die die moderne Technologie mit ihren verheerenden Folgen für Natur und Mensch eingegriffen hat. Es ist ein Epos über die Menschen in der Çukurova, ihrer Sehnsucht nach Freiheit und Gerechtigkeit, ihrer edlen Gefühle und ihrer Schwächen gegenüber Macht und Reichtum.
Süddeutscher Rundfunk: Wenn man ›Das Reich der Vierzig Augen‹ zur Hand nimmt, legt man es so schnell nicht wieder weg – große Literatur eben.

Das Reich der Vierzig Augen

Memed III. Roman. Memed-Romane III

von Yaşar Kemal, aus dem Türkischen übersetzt von Cornelius Bischoff
Memed hat Ali Safa Bey getötet und ist in die Berge geflohen. Die Stadtherren zittern vor diesem Rebell, der die Reichen tötet und den Armen hilft. Man setzt ihm den Hauptmann Farouk und dessen furchterregenden Komplizen Ali die Echse auf die Fersen. Wer hat Memed gesehen? Wer kennt ihn? Phantastische, bisweilen in Form von Geständnissen erpresste Beschreibungen verdichten sich zu einer Galerie bizarrer Porträts. Doch für Memed sind die Legenden, die sich um ihn ranken, zum Fluch geworden. Mit der schönen Seyran möchte er in Ruhe und Frieden leben. Aber kann ein Räuber und Rebell seinem Schicksal entrinnen? Heldentaten, Intrigen und Verrat, Schreckensgeschichten, die in Städten und Dörfern umhergeistern, wilde, überwältigende Landschaften - aus diesem Stoff schöpft Yasar Kemal ein Epos von trunkener Schönheit, die süchtig machen kann.