Geschlecht III von Jacques Derrida | Geschlecht, Rasse, Nation, Menschheit | ISBN 9783851329803

Geschlecht III

Geschlecht, Rasse, Nation, Menschheit

von Jacques Derrida, herausgegeben von Geoffrey Bennington, Katie Chenoweth und Rodrigo Therzo, aus dem Französischen übersetzt von Oliver Kleinbeck, Johannes;Precht
Mitwirkende
Autor / AutorinJacques Derrida
Herausgegeben vonGeoffrey Bennington
Herausgegeben vonKatie Chenoweth
Herausgegeben vonRodrigo Therzo
Übersetzt vonOliver Kleinbeck, Johannes;Precht
Buchcover Geschlecht III | Jacques Derrida | EAN 9783851329803 | ISBN 3-85132-980-5 | ISBN 978-3-85132-980-3

Geschlecht III

Geschlecht, Rasse, Nation, Menschheit

von Jacques Derrida, herausgegeben von Geoffrey Bennington, Katie Chenoweth und Rodrigo Therzo, aus dem Französischen übersetzt von Oliver Kleinbeck, Johannes;Precht
Mitwirkende
Autor / AutorinJacques Derrida
Herausgegeben vonGeoffrey Bennington
Herausgegeben vonKatie Chenoweth
Herausgegeben vonRodrigo Therzo
Übersetzt vonOliver Kleinbeck, Johannes;Precht
Mit »Geschlecht III« erscheint der lang erwartete, dritte und bis vor kurzem noch unbekannte Teil von Jacques Derridas Geschlecht-Tetralogie endlich auch in deutscher Übersetzung. Im Kontext einer umfassenderen Auseinandersetzung mit dem Problem der philosophischen Nationalität und des philosophischen Nationalismus wendet sich Derrida erneut dem Denken Heideggers zu. Genauer gesagt setzt er sich mit seiner eigenwilligen Trakl-Interpretation auseinander, in deren Rahmen Heidegger nach dem Zweiten Weltkrieg eine Neuausrichtung seiner philosophischen Politik und seiner Selbstpräsentation vollzieht. Ausgehend von dem mehrdeutigen Begriff „Geschlecht“ befragt Derrida einen spezifisch deutschen Nationalismus, der auf eine ebenso unentwirrbare wie einmalige Weise mit philosophischen Konzepten von Rasse, Geschlecht und Menschheit verbunden ist. Nicht zuletzt wirft das nun posthum veröffentliche Vorlesungsmanuskript immer wieder die Frage nach der anhaltenden oder wiederkehrenden Wirkmächtigkeit von Heideggers Texten auf – und begibt sich damit auch auf den Weg einer Bestimmung der gegenwärtigen gesellschaftliche und politische Lage.