Über die paranoische Psychose in ihren Beziehungen zur Persönlichkeit und Frühe Schriften über die Paranoia von Jacques Lacan | ISBN 9783851654066

Über die paranoische Psychose in ihren Beziehungen zur Persönlichkeit und Frühe Schriften über die Paranoia

von Jacques Lacan, bearbeitet von Peter Engelmann, aus dem Französischen übersetzt von Hans-Dieter Gondek
Buchcover ISBN 9783851654066

Über die paranoische Psychose in ihren Beziehungen zur Persönlichkeit und Frühe Schriften über die Paranoia

von Jacques Lacan, bearbeitet von Peter Engelmann, aus dem Französischen übersetzt von Hans-Dieter Gondek
Im Mittelpunkt dieses Buches steht der Fall Aimée: Die Postangestellte Marguerite Pantaine hatte eine Bühnenschauspielerin mit einem Messer attackiert und war daraufhin psychiatrisiert worden. Jacques Lacan hatte sich der Patientin angenommen. Seine nun erstmals auf deutsch erscheinende Dissertation aus dem Jahre 1932 wurde damals mehr im sozialistischen und surrealistischen Milieu rezipiert als durch Wissenschaft und Psychiatrie. Das Werk gibt nicht nur einen umfassenden Überblick über die damaligen Bemühungen, die Paranoia und allgemein die Geisteskrankheiten zu erklären, sondern zeigt auch, dass schon der frühe Lacan mit der Anknüpfung an die phänomenologische Philosophie und Psychologie und an die Freudsche Psychoanalyse eine mutige und avancierte Position einnahm, die den Weg aus der Psychiatrie herauswies. Die Übersetzung folgt der von Jacques Lacan in seiner Reihe Le Champ freudien herausgegebenen Ausgabe, die durch die Ersten Schriften zur Paranoia ergänzt wird. Nicht zuletzt ist dieses Werk auch für die Kenntnis des Lacanschen Werdegangs unerlässlich.

ISBN-Daten

Hardcover
408 Seiten
Verlag
erschienen am
01.01.2002
ISBN-10
3-85165-406-4
ISBN-13
978-3-85165-406-6
Maße
23,5 x 15,5 cm, 945 gr
Lieferstatus
verfügbar
Preis
56,50 €*

Buch teilen



QR-Code zur Buchseite 9783851654066