Freundschaftlicher, respektvoller und mahnender Brief an die Völker und Nationen der Welt von Boualem Sansal | ISBN 9783875363432

Freundschaftlicher, respektvoller und mahnender Brief an die Völker und Nationen der Welt

von Boualem Sansal, aus dem Französischen übersetzt von Jean-Pierre Bejaoui
Buchcover Freundschaftlicher, respektvoller und mahnender Brief an die Völker und Nationen der Welt | Boualem Sansal | EAN 9783875363432 | ISBN 3-87536-343-4 | ISBN 978-3-87536-343-2

Freundschaftlicher, respektvoller und mahnender Brief an die Völker und Nationen der Welt

von Boualem Sansal, aus dem Französischen übersetzt von Jean-Pierre Bejaoui
Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal hat fünfzehn Jahre nach seinem „Zornigen und hoffnungsvollen Brief an seine Landsleute“ (Dt. Postlagernd: Algier, ISBN 978-3-87536-292-3), dessen Veröffentlichung seinerzeit zur Entlassung aus dem öffentlichen Dienst geführt hatte, und zehn Jahre nachdem er in der Frankfurter Paulskirche mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde, erneut einen offenen Brief verfasst. Es ist ein an die Adresse der Völker und Nationen der Erde gerichtetes humanistisches und atheistisches Manifest. Ausgehend von der aktuellen Lage in seiner algerischen Heimat, in der die Bürger noch immer Woche für Woche jeden Freitag für eine demokratische Regierung auf die Straße gehen, richtet Sansal seinen Blick in die Ferne und untersucht, wer bzw. was die Freiheit der Menschen auf dem Planeten bedroht. In gewohnter Weise barocke Sprache und analytischen Scharfsinn mischend identifiziert Boualem Sansal vier weltweite Freiheits-Feinde: das Geld, die Religion, schlechte Ernährung und „die Spiele in der Arena“. Um dann die Vision einer föderalen Welt-Republik mit einer eigenen „universellen Verfassung“ für alle Völker und Nationen der Erde zu entwerfen. Sansal formuliert mit bissiger Ironie und Humor, aber voller Wut: Der kraftvolle und zugleich verzweifelte Aufschrei eines Mannes, der bereits ahnt, dass er die Realisierung seiner Träume für sein Volk und die Menschheit nicht erleben wird.