Jungiana / Reihe B. Beiträge zur Psychologie von C. G. Jung / Der Kreuzgang der Kathedrale von Girona von Hansueli F Etter | Tiefenpsychologische Überlegungen zur alchemistischen Kunst der freien Maurer | ISBN 9783908116547

Jungiana / Reihe B. Beiträge zur Psychologie von C. G. Jung / Der Kreuzgang der Kathedrale von Girona

Tiefenpsychologische Überlegungen zur alchemistischen Kunst der freien Maurer

von Hansueli F Etter
Buchcover Jungiana / Reihe B. Beiträge zur Psychologie von C. G. Jung / Der Kreuzgang der Kathedrale von Girona | Hansueli F Etter | EAN 9783908116547 | ISBN 3-908116-54-6 | ISBN 978-3-908116-54-7

Jungiana / Reihe B. Beiträge zur Psychologie von C. G. Jung / Der Kreuzgang der Kathedrale von Girona

Tiefenpsychologische Überlegungen zur alchemistischen Kunst der freien Maurer

von Hansueli F Etter
Aus dem Inhalt: 'Der Kreuzgang war der zentrale Ort und Kern des Klosters, der innerste Garten. Umgeben von einem überdachten und gewölbten Umgang war er im Inneren nach oben und unten offen. Im tiefen Wasserspiegel des Brunnens spiegelte sich der freie Himmel. Hier berührten sich Himmel und Erde, Kreis und Quadrat, Geist und Materie, Männlich-Väterliches und Weiblich-Mütterliches. An diesem numinosen Ort begegneten sich auch die Gegensätze im menschlichen Leben: Die Novizen lebten unter den bestandenen Mönchen, die Lernenden unter den Lehrenden, die Stillen unter den Lauten, die Betenden unter den tätigen Handwerkern, die Lebenden unter den Toten. Der Alltag wurde ein Teil der Ewigkeit. Der Mensch stand hier besonders in persönlicher Beziehung zu Gott, er nahm Anteil am Göttlichen. Hier wandelte Gott unter den Menschen. Das Ich-Bewusstsein war verbunden mit dem Selbst. Das Selbst berührte das Ich. Dies vollzog sich in der introvertierten Abgeschiedenheit hinter dicken Klostermauern, im Innern, verbunden mit tiefen dunklen und hohen lichten Erkenntnissen, angeregt durch die Fülle archetypischer Bilder an den Kapitellen, die alle auf das eine grosse gegensätzliche Geheimnis verwiesen, das Mensch werden wollte, das im Menschen werden wollte, das durch den Menschen werden wollte. Das spüren wir noch heute.'