Kasimir von Käsebleich von Angela Sommer-Bodenburg | ISBN 9783522175531

Kasimir von Käsebleich

von Angela Sommer-Bodenburg, illustriert von Kathrin Treuber
Buchcover Kasimir von Käsebleich | Angela Sommer-Bodenburg | EAN 9783522175531 | ISBN 3-522-17553-0 | ISBN 978-3-522-17553-1

Kasimir von Käsebleich

von Angela Sommer-Bodenburg, illustriert von Kathrin Treuber
Kasimir, das Gespinster-Wunderkind Ein echter Kinderschmöker von der Autorin des „Kleinen Vampir“. Ab 6
Kasimir von Käsebleich kann fliegen, die kniffligsten Aufgaben lösen und durch Schlüssellöcher schweben. An sich nichts Außergewöhnliches für ein Gespinsterkind. Aber Kasimir ist gerade mal zwei Tage alt! Da kann es doch kein Zufall sein, dass kurz vor seiner Geburt in der Stadt ein Ranzenmann gesichtet wurde, der größte Feind der Gespinster. Ob Kasimir mit seinen besonderen Fähigkeiten die Gespinster vor einer großen Gefahr bewahren soll?
Autorenporträt:
Angela Sommer-Bodenburg wurde 1948 in Reinbek bei Hamburg geboren. Als Kind war sie eine richtige Leseratte und wollte unbedingt Schriftstellerin werden. Den eigentlichen Anstoß Autorin zu werden, gaben ihr dann viel später ihre eigene Tochter sowie die zahlreichen Kinder, die sie in ihrer Zeit als Grundschullehrerin unterrichtet hat. Weltberühmt wurde Angela Sommer-Bodenburg durch ihren Kinderroman „Der kleine Vampir“. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden auf einem Berg in der Nähe von San Diego. „Mit meinen Büchern möchte ich Kinder mutiger und stärker machen. Und ich möchte meine Leser zu Träumern machen - zu aktiven Träumern von einer besseren und friedlicheren Welt.“
Leseprobe:
Trautwein von Taubenuss zog ein schmales, in blaues Seidenpapier gewickeltes Päckchen aus der Jackentasche und reichte es Malwine. „Für euer Baby!“ Malwine packte das Päckchen aus. Es enthielt eine Haarbürste, einen Kamm und einen Taschenspiegel. „Danke!“, sagte sie. „Erst wollte ich eurem Sohn eine Bartschere mitbringen“, verriet Trautwein. „Aber dann hab ich mir gesagt, vielleicht kriegt er gar keinen Bart. Und in dem Fall ist er besser dran mit einem Kamm und einer Bürste.“ „Gab es keine Kinderbücher?“, fragte Kasimir. „Hä?“, machte Trautwein. „Gab es keine Kinderbücher?“, wiederholte Kasimir seine Frage. „Euer Baby kann sprechen?“ Trautwein blickte zwischen Malwine und Kunibert hin und her. „Kasimir kann sprechen, zählen und fliegen“, antwortete Kunibert mit väterlichem Stolz. „Er ist ein echtes Gespinster-Wunderkind!“, ergänzte Bleibtreu. „Das liegt bei uns in der Familie“, sagte Blasius. „Ich war auch ein Wunderkind, nicht wahr?“ „Ja, gewundert haben wir uns oft über dich.“ Bleibtreu stieß einen Seufzer aus. „Spielst du mit uns?“, fragte Kasimir. „Spielen? Was denn?“, sagte Trautwein. „Mottenkugel-Schwebeball. Du kannst auch der Fänger sein!“ „Ballspiele sind nichts für mich“, antwortete Trautwein. „Wahrscheinlich ist dir dein Bart dabei im Weg“, bemerkte Kunibert. Es sollte ein Witz sein, aber Trautwein nickte und sagte: „Erraten!“