Die Arbeiter von Martin Becker | Roman | ISBN 9783630877402

Die Arbeiter

Roman

von Martin Becker
Buchcover Die Arbeiter | Martin Becker | EAN 9783630877402 | ISBN 3-630-87740-0 | ISBN 978-3-630-87740-2
Leseprobe

Andreas Montag / Mitteldeutsche Zeitung: Ein schönes, wahrhaftiges Buch. Traurig und heiter, befreiend noch im Schmerz. Und zärtlich.

Stephan Hermsen / Westdeutsche Allgemeine Zeitung: Martin Becker hat die Geschichte seiner untergegangenen Proletarier-Familie in einem großartigen Roman zusammengefasst.

Andreas Schröter / Ruhr-Nachrichten: Martin Becker gelingt eine überzeugende Milieustudie.

Jakob Stärker / kultur.west: Entstanden ist ein Roman, der so schmerzhaft ehrlich, so kritisch sich selbst gegenüber und dabei immer noch so humorvoll ist.

Die Arbeiter

Roman

von Martin Becker
Eine Liebeserklärung an ein aussterbendes Milieu, dessen Kinder vom großen Los träumten, aber auch mit den Trostpreisen zufrieden sind.

Manchmal lassen die Eltern die heißen Fabrikhallen hinter sich und fahren los. Mit den Kindern ans Meer, immer an die Nordsee und immer nur für ein paar Tage. Der Rest ist Plackerei: Für das Reihenhaus, für die Kinder, für ein bisschen Glück – wenigstens im Rahmen des Sparkassendarlehens. Martin Becker erzählt in „Die Arbeiter“ von einer kleinstädtischen Familie, die es nicht mehr gibt. Von zu früh gestorbenen Eltern und Geschwistern, von einem unverhofften Wiedersehen an der Küste, vom kleinen Wunder, nach dem Verschwinden der Ursprungsfamilie nun selbst Vater zu sein und einen Sohn zu haben. Die altmodischen Nähmaschinen der Mutter, der schwere Schmiedehammer des Vaters, die billig eingerichteten Ferienwohnungen und stets zugequalmten Kleinwagen aus dritter, vierter, fünfter Hand: es ist die Geschichte über eine Herkunft aus einfachen Verhältnissen, fern aller Romantik und Verklärung. Ein Denkmal für die verschwundene Arbeiterfamilie. Eine Liebeserklärung an ein aussterbendes Milieu, dessen Kinder vom großen Los träumten, aber auch mit den Trostpreisen zufrieden sind. Aktueller denn je.