Zeit der Fehler von Mohamed Choukri | Autobiographischer Roman | ISBN 9783847704645

Zeit der Fehler

Autobiographischer Roman

von Mohamed Choukri, aus dem Arabischen übersetzt von Doris Kilias
Mitwirkende
Autor / AutorinMohamed Choukri
Übersetzt vonDoris Kilias
Nachwort vonGeorg Brunold
Buchcover Zeit der Fehler | Mohamed Choukri | EAN 9783847704645 | ISBN 3-8477-0464-8 | ISBN 978-3-8477-0464-5
Innenansicht 1
Inhaltsverzeichnis 1

Fachzeitschrift /-magazin: Die Wirkungsgeschichte der beiden Teile ›Das nackte Brot‹ und ›Zeit der Fehler‹ ist ebenso global wie einzigartig.

Fachzeitschrift /-magazin: Choukris Sprache vermittelt auch in der deutschen Übersetzung von Georg Brunold eine poetische Kraft, die auch gut 50 Jahre nach der ersten Niederschrift nichts von ihrer Wucht verloren hat.

SRF Schweizer Radio und Fernsehen: Es ist ein Glücksfall, dass die Andere Bibliothek sich nun entschlossen hat, Mohamed Choukris Romane wieder einem deutschsprachigen Lesepublikum zugänglich zu machen.

RBB Kulturradio: Hemmungslos, heftig, brutal, sehnsüchtig und zornig.

Frankfurter Allgemeine Zeitung: So roh und direkt, so voll irrer Lust und unbändiger Gewalt war selten, vielleicht noch nie in aller Öffentlichkeit über das Leben in Armut berichtet worden.

Zeit der Fehler

Autobiographischer Roman

von Mohamed Choukri, aus dem Arabischen übersetzt von Doris Kilias
Mitwirkende
Autor / AutorinMohamed Choukri
Übersetzt vonDoris Kilias
Nachwort vonGeorg Brunold

20 Jahre nach seinem Tod: Die Wiederentdeckung des meistgelesenen Schriftstellers Marokkos, der jahrzehntelang wie Salman Rushdie auf der berüchtigten schwarzen Liste der Islamisten stand.

Ein Leben im Marokko der 1950er Jahre: Der zwanzigjährige Erzähler ist ein Rauf-, Sauf- und Hurenbold und zugleich ein ängstliches, einsames Kind. Nun ist er begierig darauf, lesen zu lernen. In 27 Kapiteln erzählt er, direkt und schonungslos, von einem Leben auf Messers Schneide, von den Tagen in der Schule in Larache und fiebrigen Nächten in Tanger. Darin verwoben die Gefühle und Erinnerungen: die zitternden Hände bei den ersten Schreibversuchen, die Jagd nach Essbarem, die Kälte und die Sehnsucht nach Rausch und Leidenschaft. Um zu Geld zu kommen, lässt er sich auf krumme Geschäfte ein. Das Geld braucht er nicht in erster Linie für Essen und Bleibe, sondern für Haschisch, Wein und Prostituierte. Doch immer mehr dringt Mohamed in die für ihn neue Welt der Bücher ein, und unmerklich geht eine Wandlung in ihm vor.

»Mohamed Choukris Leben ist spannender, poetischer, verzweifelter und wilder, als jeder Roman sein könnte. Und er hat es in blendenden Bildern festgehalten, die das Lesen zu einem Erlebnis machen – zu einem Erlebnis, das aufwühlt, das im Schrecken fasziniert.« SÜDDEUTSCHE ZEITUNG