schön normal | Manipulationen am Körper als Technologien des Selbst | ISBN 9783899428896

schön normal

Manipulationen am Körper als Technologien des Selbst

herausgegeben von Paula-Irene Villa
Buchcover schön normal  | EAN 9783899428896 | ISBN 3-89942-889-7 | ISBN 978-3-89942-889-6
Feature

O-Ton: »Der Kampf für und gegen Schönheitsideale« - Paula-Irene Villa im Interview beim Deutschlandfunk am 20.06.2020.
»Die Aufsätze des Bandes ergänzen sich zu einer ebenso facettenreichen und differenzierten wie kohärenten Darstellung der Thematik.« Kristina Brümmer, Sport und Gesellschaft, 6/2 (2009)
»Der Band ist nicht zuletzt darum zur Lektüre zu empfehlen, weil er darüber belehrt, dass es sich auch bei der Kontroverse um Manipulationen am Körper etwa in Form von Schönheitsoperationen nicht anders verhält wie so ziemlich bei jeder komplexen Frage. Je tiefer man in die Materie eindringt, umso vertrackter stellt sie sich dar.« Rolf Löchel, www. literaturkritik. de, 1 (2009)
»[Das Buch] ist all jenen Wissenschaftler/-innen zu empfehlen, die an konkreten Analysen von Phänomenen körperlicher Manipulation [...] interessiert sind.« Zuzanna Jakubowski, www. querelles-net. de, 10/2 (2009)
»›Ab wann ist ein Busen zu klein?‹ und ähnliche Fragen haben wahrscheinlich die meisten irgendwann einmal beschäftigt, dafür aber bedarf es keines Soziologiestudiums, meint Villa - aber es hilft, sagt sie, und in diesem Sinne sei auch dieses Buch empfohlen!« Doris Allhutter, WeiberDiwan, 1 (2009)
»Es ist das Verdienst der Beiträge, skrupulös die verschiedenen Aspekte gegeneinander abzuwägen und nicht in Schwarzweißmalerei zu verfallen.« Gesine Hindemith, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 03.11.2008
Besprochen in:

www. frauenberatenfrauen. at, 17.06.2009, Bettina Zehetner fiber, 15 (2009), Katrin Triebswetter IASL online, 20.01.2010, Mica Wirtz www. hospitalhof. de, 2 (2013), Meike Dahlström www. br. de, 11.05.2023, Sandra Limoncini

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Manipulationen am Körper als Technologien des Selbst

herausgegeben von Paula-Irene Villa
Die drastische Zunahme der plastischen Chirurgie macht Technologien, die unter die Haut gehen, als soziales, kulturelles und politisches Phänomen besonders virulent. Sie werden als »Selbsttechnologien« gefasst, mittels derer Menschen sich selbst zu formen versuchen. Dieser Band geht den Fragen nach, welchen Normen die Menschen dabei folgen, welche Erfahrungen sie dabei machen, wie dies in Medien und Literatur thematisiert wird und wie sich angemessen darüber nachdenken lässt. Technologisch induzierte Arbeiten am eigenen Körper werden dabei als ambivalentes Phänomen zwischen Selbst-Ermächtigung und Selbst-Unterwerfung skizziert.