Rekonstruktion des Nationalmythos? | Frankreich, Deutschland und die Ukraine im Vergleich | ISBN 9783847001812

Rekonstruktion des Nationalmythos?

Frankreich, Deutschland und die Ukraine im Vergleich

herausgegeben von Yves Bizeul
Mitwirkende
Beiträge vonManuel Becker
Beiträge vonVolker Kronenberg
Beiträge vonNicolas Offenstadt
Beiträge vonJoanna Nowicki
Beiträge vonPer Anders Rudling
Beiträge vonMatthias Waechter
Beiträge vonHans-Ulrich Thamer
Beiträge vonFrédéric Monneyron
Beiträge vonBeate Binder
Beiträge vonIrene Goetz
Beiträge vonLudmila Lutz-Auras
Beiträge vonJulia Oppermann
Herausgegeben vonYves Bizeul
Buchcover Rekonstruktion des Nationalmythos?  | EAN 9783847001812 | ISBN 3-8470-0181-7 | ISBN 978-3-8470-0181-2
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Rekonstruktion des Nationalmythos?

Frankreich, Deutschland und die Ukraine im Vergleich

herausgegeben von Yves Bizeul
Mitwirkende
Beiträge vonManuel Becker
Beiträge vonVolker Kronenberg
Beiträge vonNicolas Offenstadt
Beiträge vonJoanna Nowicki
Beiträge vonPer Anders Rudling
Beiträge vonMatthias Waechter
Beiträge vonHans-Ulrich Thamer
Beiträge vonFrédéric Monneyron
Beiträge vonBeate Binder
Beiträge vonIrene Goetz
Beiträge vonLudmila Lutz-Auras
Beiträge vonJulia Oppermann
Herausgegeben vonYves Bizeul
Nach zwei blutigen Weltkriegen und dem Nationalsozialismus wurden die meisten einheitlichen und essentialistischen Nationalmythen entzaubert. Insbesondere in der heutigen »postnationalen Konstellation« (Habermas) der Globalisierung scheint der Bezug auf die Nation als gesellschaftlicher Kitt ausgedient zu haben. Zur selben Zeit jedoch sind Versuche von Seiten unterschiedlicher staatlicher sowie zivilgesellschaftlicher Akteure zu beobachten, einen neuen allgemeingültigen »Monomythos« (Marquard) zu etablieren. Diese Rekonstruktionsversuche unter den Bedingungen spätmoderner Mediengesellschaften werfen eine Reihe von Fragen auf: Worin unterscheiden sich diese Mythenrekonstruktionen von den früheren Nationalmythen der Moderne? Von welchen Akteuren gehen diese Rekonstruktionen aus? Welche Ideologien und Überzeugungen liegen ihnen zu Grunde? Welche Ressourcen und Medien werden im Kampf um die Deutungsmacht bezüglich der nationalen Geschichte eingesetzt? Diesen Fragen widmet sich der Band, der die aktuelle Erinnerungspolitik auch aus der Perspektive der europäischen Ethnologie betrachtet.