Die Linke und der Sex von Linda Singer | Klassische Texte zum wichtigsten Thema | ISBN 9783853718438

Die Linke und der Sex

Klassische Texte zum wichtigsten Thema

von Linda Singer und weiteren, herausgegeben von Barbara Eder und Felix Wemheuer
Mitwirkende
Autor / AutorinLinda Singer
Autor / AutorinLinda Williams
Autor / AutorinBrigitta Kuster
Autor / AutorinRenate Lorenz
Autor / AutorinAlexandra Kollontai
Autor / AutorinElfriede Friedländer
Autor / AutorinClara Zetkin
Autor / AutorinHerbert Marcuse
Autor / AutorinShulamith Firestone
Autor / AutorinBeatriz Preciado
Autor / AutorinReimut Reiche
Autor / AutorinMichel Foucault
Herausgegeben vonBarbara Eder
Herausgegeben vonFelix Wemheuer
Buchcover Die Linke und der Sex | Linda Singer | EAN 9783853718438 | ISBN 3-85371-843-4 | ISBN 978-3-85371-843-8
Leseprobe

Die Linke und der Sex

Klassische Texte zum wichtigsten Thema

von Linda Singer und weiteren, herausgegeben von Barbara Eder und Felix Wemheuer
Mitwirkende
Autor / AutorinLinda Singer
Autor / AutorinLinda Williams
Autor / AutorinBrigitta Kuster
Autor / AutorinRenate Lorenz
Autor / AutorinAlexandra Kollontai
Autor / AutorinElfriede Friedländer
Autor / AutorinClara Zetkin
Autor / AutorinHerbert Marcuse
Autor / AutorinShulamith Firestone
Autor / AutorinBeatriz Preciado
Autor / AutorinReimut Reiche
Autor / AutorinMichel Foucault
Herausgegeben vonBarbara Eder
Herausgegeben vonFelix Wemheuer
Die Überwindung von autoritären Formen der Kindererziehung und monogamen, eheähnlichen Zweierbeziehungen war immer wieder integraler Bestandteil utopischer Gesellschaftsentwürfe auf Seiten der politischen Linken. Ebenso waren viele AktivistInnen der 1968er-Bewegung der Überzeugung, soziale Revolution sei nicht ohne „befreite“ Sexualität denkbar. Die Hoffnungen, die mit der Idee einer „sexuellen Revolution“ verbunden wurden, haben sich jedoch nicht erfüllt: Radikale Kommune-Projekte scheiterten, die fortschreitende Liberalisierung führte zur Kommerzialisierung von Sex(arbeit). Feministinnen kritisierten zu Recht, dass Fragen von Reproduktionsarbeit und Heterosexismus in gesellschaftsverändernden Entwürfen der Linken nur selten mitbedacht wurden. Mit der vorliegenden Dokumentation von linkskommunistischen, freudo-marxistischen und (queer)-feministischen Texten wird die Frage aufgeworfen, inwiefern Projekte einer gesamtgesellschaftlichen politischen Emanzipation mit einer Kritik der Sexualität einhergehen kann. Dabei geht es auch um neue Beziehungsformen wie die „erotische Freundschaft“, Praktiken zur Überwindung einer genitalfixierten Sexualität oder um die Frage, wie (Un-)Lust mit Lohnarbeit zusammenhängt. Über den Umweg einer historischen Spurensuche versucht dieses Buch, emanzipatorische Elemente freizulegen.