Cahier von Friederike Mayröcker | ISBN 9783518424469
Buchcover Cahier | Friederike Mayröcker | EAN 9783518424469 | ISBN 3-518-42446-7 | ISBN 978-3-518-42446-9

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Was für eine Liebeserklärung an die deutsche Sprache …

Der Tagesspiegel: Splitter voller Weisheit und Schönheit …

Der Tagesspiegel: »Mayröckers
                        cahier
                        scheint nicht weniger komponiert als ihre Gedichte oder als der gewaltige, romanartige
                        brütt
                        aus dem Jahr 1998. Es ist die Kunst der Assoziation, die all die Stoffe zusammenbindet.«

SWR2: » cahier , ein Feuerwerk der Gedankenfreiheit und Assoziationen. Schonungslose Altersanalysen. Hemmungslose Selbstentäußerungen ihrer Gedanken. Ein Buch, das die Zeitgenossen mit Staunen erfüllt und vergnüglich überfordert.«
Deutschlandfunk: » cahier ist der zweite Band von Friederike Mayröckers Trilogie mit ›Prosa-Texturen‹. Sie bewegt sich darin wunderbar leicht zwischen Poesie und Prosa.«
Die Presse, Wien: »Friederike Mayröcker ist mit cahier ein Meisterwerk geglückt. Dieser Band ist dicht wie ein Felsen und zart wie die allerzarteste Membran. Unverrückbar steht das Heftchen in der deutschsprachigen Literatur. Jeder aber, der will, kann es mitten in sein eigenes Leben nehmen.«

Buchkultur: Ein hochpoetisches Buch, mehr Partitur als Schriftstück. Ein weiterer Beweis von Friederike Mayröckers Meisterschaft.

DIE WELT: »...
cahier
ist eine Summe, ein Nochundnoch, auf dessen Gipfel Friedrike Mayröcker sitzt, lächelnd und weise.«

Literaturhaus Wien: »Die konsequente Nachhaltigkeit, mit der die Dichterin ihr ausgereiftes Verfahren literarischer Bionik im cahier bis an die Grenze des Wahn-Sinns treibt, ist wieder einmal atemberaubend.«
Friederike Mayröcker hat keine Zeit. Nicht für Resümee und Erinnerung, nicht fürs ausschweifende Betrachten und Räsonieren und erst recht nicht fürs Geschichtenerzählen. Sie hat noch nicht einmal Zeit für das Leben selbst, sofern es nicht das Schreiben ist. Was zählt, sind allein die Poesie und »die echoartigen Erfindungen« eines fast schon ein Jahrhundert währenden Lebens, die in ihren Schriften aufgehoben sind. Mag dieses Leben im Äußeren den Zumutungen der Endlichkeit aller menschlichen Existenz unterworfen sein – im Inneren und in seiner Transformation in den ewigen Augenblick wird es immer nur reicher an Formen des Erlebens: »(Die Jahre werden immer unglaublicher), die blauen, Schlitze des Himmels, bin sehr ambivalent.«
Nach den »études«, den »Fetzchen« und Splittern, schreibt Friederike Mayröcker nun ein »cahier oder Heftchen«, wie sie es nennt; es ist gleichzeitig der zweite Band einer Trilogie. In radikal konzentrierter Sprache und bezwingend schönen Bildern führt sie darin ein Leben vor, das nur einer Maxime folgt: »nicht nur das Geschriebene auch die Existenz musz poetisch sein«.